20 Jahre Engagement des Landes Baden-Württemberg im Donauraum - Festakt beim 14. internationalen Donaufest
Grenzen überwinden, Zukunft gestalten – Europa gemeinsam im Donauraum stärken
Im Rahmen des 14. Internationalen Donaufestes in Ulm und Neu-Ulm nahm das Europa Zentrum Baden-Württemberg am Festakt „Grenzen überwinden, Zukunft gestalten – 20 Jahre Engagement des Landes Baden-Württemberg im Donauraum“ teil. Die vom Staatsministerium Baden-Württemberg, dem Donaubüro Ulm/Neu-Ulm und der Südosteuropa-Gesellschaft organisierte Veranstaltung würdigte zwei Jahrzehnte baden-württembergischen Engagements für die Zusammenarbeit im Donauraum und bot zugleich eine Plattform für den Austausch über die Zukunft Europas, die EU-Donauraumstrategie sowie die Zusammenarbeit mit den Partnerstaaten Südosteuropas.
Neben hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung, wie etwa der stellvertretenden Ministerpräsidentin für europäische Integration der Republik Moldau, Dr. Gherasimov, die in einem sehr informativen und zugleich persönlichen und bewegenden Impuls die Bedeutung Europas für Moldau zeichnete, stand insbesondere die Bedeutung der Zivilgesellschaft im Mittelpunkt. In mehreren Gesprächsrunden wurde deutlich, dass nachhaltige europäische Zusammenarbeit nicht allein durch politische Entscheidungen entsteht, sondern vor allem durch das langjährige Engagement zahlreicher Vereine, Bildungsinstitutionen und Projektpartner. Gerade Baden-Württemberg verfügt über ein starkes Netzwerk zivilgesellschaftlicher Organisationen, die gemeinsam mit ihren Partnern im Donauraum den europäischen Gedanken mit Leben füllen. Dieses Engagement verdient besondere Anerkennung, denn es schafft Begegnungen, stärkt demokratische Strukturen und fördert den gegenseitigen Austausch weit über nationale Grenzen hinaus.
Für das Europa Zentrum Baden-Württemberg bot die Veranstaltung zugleich eine wertvolle Gelegenheit, bestehende Kontakte zu vertiefen und neue Partnerschaften im Donauraum zu knüpfen. Der anschließende Netzwerkempfang unterstrich einmal mehr, wie wichtig persönliche Begegnungen für die Entwicklung gemeinsamer europäischer Projekte sind.
Ein besonderer Höhepunkt war die Gesprächsrunde „Junge Stimmen im Donauraum hörbar machen“, in der junge Engagierte ihre Perspektiven auf die Zukunft Europas einbrachten. Mit auf dem Podium war auch Ratin Sazedul, Beiratsmitglied des Europa Zentrums Baden-Württemberg und ehemaliges Mitglied des Danube Youth Council. Er berichtete eindrucksvoll von seinem Engagement im Danube Youth Council, das wertvolle Impulse für die Jugendarbeit im Rahmen der EUSDR lieferte, von den Möglichkeiten grenzüberschreitender Beteiligung und der Bedeutung, jungen Menschen eine stärkere Stimme in europäischen Entscheidungsprozessen zu geben. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Donaujugendcamps und den Jungen Donaubotschaftern machte die Diskussion deutlich, dass die Zukunft der europäischen Zusammenarbeit maßgeblich davon abhängt, junge Menschen frühzeitig einzubeziehen und ihnen Verantwortung zu übertragen.
Die Veranstaltung hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Zusammenarbeit im Donauraum weit mehr ist als ein politisches Programm. Sie lebt vom Engagement der Menschen, von starken Netzwerken und vom Vertrauen zwischen den Partnern. Das Europa Zentrum Baden-Württemberg freut sich, Teil dieses Netzwerks zu sein und gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen die europäische Zusammenarbeit im Donauraum auch künftig aktiv mitzugestalten.
Bilder: Europa Zentrum Baden-Württemberg

